Lasst Eure Herzen besonders am Valentinstag „sprechen“, zeigt Eurem Partner/in, Freund/in und auch jeder anderen Person, welche in Eurem Leben von Bedeutung ist, wie wichtig sie Euch ist. Allerdings darf und sollte man dies auch an jedem anderen Tag im Jahr tun – einfach so ohne Grund.

 

Zum Valentinstag gehören rote Rosen, ebenso wie Herzen. Das Herz ist ein sehr altes Symbol. Schon in der vorchristlichen Zeit fanden sich auf Keramiken stilisierte Feigen-und Efeublätter in Herzform. Auch Weinblätter wurden später stilisiert als Herz dargestellt und schon in der Literatur des Mittelalters wurde das Herz als Symbol der Liebe erwähnt. Mit der Darstellung des Herzen im Herz-Jesu-Glauben der katholischen Kirche verbreitete sich das rote Symbol rasch über ganz Europa, immer in Verbindung mit Liebe, Treue und Zuneigung. Dem Herz wurden schon immer viele – nicht körperliche – Funktionen zugeschrieben und das Herzklopfen war und ist bis heute ein untrügliches Zeichen der Liebe und Freude.

Die Tradition des Valentinstages wird heute zumeist auf die Sage des Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, welcher als christlicher Märtyrer starb.Der Heilige liegt heute in der bayrischen Stadt Krumbach, Landkreis Günzburg begraben.

(Quelle: Bäckerblume)

Bischof Valentin von Terni soll am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens hingerichtet worden sein. Er soll Verliebte trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II. getraut haben. Zudem hat dieser Valentin der Sage nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden.

Eine religionsgeschichtliche Herleitung des Valentinstags aus der paganen Antike liegt nahe (Ekkart Sauser im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, s.u.): „Der Brauch, sich am Valentinstag Blumen zu schenken, geht sehr weit zurück: Im antiken Rom gedachte man am 14. Februar der Göttin Juno, der Schützerin von Ehe und Familie. Den Frauen wurden an diesem Tag Blumen geschenkt. – Ein direkter Bezug des Blumenschenkens zu Valentin von Terni konnte jedoch bis heute nicht aufgedeckt werden.“

(Zitat: wikipedia.org )

Die Verbindung mit den Blumengeschenken könnte auch auf die Gattin des Dichters Samuel Pepys zurückgehen, welche 1667 auf Pepy`s Liebesbrief mit einem Blumenstrauß reagierte.Von dem Zeitpunkt an wurde die Verbindung von Brief und Blumen in der britischen Gesellschaft nachgeahmt. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die USA und so kam nach dem 2.Weltkrieg dieser Brauch durch die US-Soldaten nach Deutschland. 1950 wurde der Valentinstag offiziell eingeführt, indem man in Nürnberg den ersten „Valentinsball“ veranstaltete.

(Quelle.Bäckerblume)

 

Gestern, am Sonntag dem 17.04.2011 war Palmsonntag. Der Sonntag an dem die traditionelle Palm-Sonntag-Prozession durchgeführt wird und  das erste Ei wieder gegessen werden darf. Bei einigen Prozessionen wird ein hölzerner Palmesel mitgeführt, da Jesus auf einem Esel Einzug in Jerusalem gehalten hat. Dies ist jedoch von Ort zu Ort verschieden. 

In vielen Orten wird eine Feier mit dem Palmhas für die Kinder organisiert und eine als Hase verkleidete Person begrüßt die Kinder, lässt etwas wissenswertes zum Palmsonntag vorlesen und hüpft oder läuft dann den Kindern voran, bis dahin wo die bunten Nester zu finden sind. Das ist immer eine riesen Freude und vor allem Erfolg, denn jedes Kind kommt mit einem kleinen Nest zurück, welches es selber gefunden hat. Den Nachmittag kann man dann weiter bei einem leckeren Stück Kuchen und dem dazu gehörenden Kaffee ausklingen lassen.

Warum jedoch gibt es Ostereier?

Diese Frage lässt sich nur mit Vermutungen beantworten. Wahrscheinlich beruht der Brauch auf einer alten Fastenregel. In früheren Jahrhunderten war während der vorösterlichen Fastenzeit der Verzehr von Eiern völlig untersagt. Diese durften erst wieder an Ostern gegessen werden. Da Eier im Mittelalter zudem Osterspende für den Pfarrer waren und seit vorchristlicher Zeit Lebenskraft und Erneuerung symbolisierten, verbanden sich die alte und neue Bedeutung bald im bunten Osterei, um das sich viele Bräuche ranken. Eine Sitte (ich glaube jedem bekannt) ist es diese bunten Eier zu verschenken.

Die Legende, dass der heimische Feldhase diese Eier lege und bringe wird jedoch erstmals 1682 schriftlich erwähnt. Ein möglicher Hintergrund dafür ist, dass sich die Hasen im Frühjahr paaren und schon seit der Antike als Fruchtbarkeits- und Sinnlichkeitssymbol gelten. Das Dreifaltigkeitssymbol, welches seit dem Mittelalter existiert und auch auf Ostereiern zu finden ist, zeigt 3 in Kreisform angeordnete Hasen, deren Ohren ineinander übergehen. Dieses „Dreihasenmotiv“ auf Ostereiern könnte zu dem Trugschluss geführt haben, dass „Meister Lampe“ der Eierlieferant ist. Allerdings sind in verschiedenen Regionen Deutschlands auch andere „Eierbringer“ unterwegs gewesen, sodass sich der Hase diese Ehre mit z.B. Henne und Fuchs teilen musste.

Als jedoch Ostern im 19.Jahrhundert immer mehr zu einem bürgerlichen Familienfest wurde, wurde auch „Meister Lampe“ überall populär. Am populärsten sind wohl die süßen und leckeren Schoko-Hasen, egal ob in weiß oder braun. Ende des 19.Jahrhunderts kamen dann immer mehr Osterhasen-Kinderbücher, Osterhasen-Kinderlieder, Bastelarbeiten und ähnliches auf. Am bekanntesten ist sicherlich auch der Brauch, ausgeblasene Hühnereier anzumalen, zu tauchen, mit Wachs zu verzieren und noch mehr. Ich glaube es gibt kaum ein Kind, welches noch nicht mit Wasserfarben ein Hühnerei angemalt hat.

 

Quelle: PrimaSonntag – Funkhaus Aschaffenburg