Nachdem nun die Feiertage vorrüber sind und das sich anschließende Wochenende nun ebenso vorrüber ist, kommt so allmählich der Alltag wieder. Als Erstes erst einmal Einkaufen und den Kühlschrank füllen, dann ein wenig den Haushalt auf Vordermann bringen und dann, ja dann eine gemütliche Tasse Kaffee gönnen udn bischen Zeitung lesen. Ja, so sah mein perfekter Montag bis jetzt aus. Da ich keine neue Zeitung gekauft hatte, hab ich meine „älteren Modelle“ hervorgekramt, denn ab und an hab ich diese ja nur flüchtig gelesen. Und was lese ich in der „Bild der Frau“ vom 12. Dezember 2014? Ja, genau diesen Satz, den ich in der Überschrift verwendet habe:

Weihnachtsmärkte vor dem Aus?

Also für mich ist dies eine echtgrausige Vorstellung, gerade in der Adventszeit genieße ich einen Bummel über den Weihnachtsmarkt mit all seinen leckeren Düften, tollen Angeboten udn eben einfach dem besinnlichen Weihnachtsflair. Wenn es diese nicht mehr gäbe, ich weiß nicht, wie es Ihnen gehen würde, aber mir würde ein ganzes Stück Adventszeit fehlen.

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Ich bin wahrlich tolerant und absolut nicht fremdenfeindlich, im Gegenteil, in meinem Freundes- und Bekanntenkreis erlebe ich tagtäglich unterschiedliche Nationen und Kulturen, doch ein Stück deutscher Kultur sollte uns meiner Meinung nach ebenso erhalten bleiben, wie wir die Kultur anderer respektieren und tolerieren. Ich lerne sehr gern andere Gepflogenheiten und Bräuche kennen, andererseits freue ich mich aber auch, wenn mir z.B. eine italienische Freudnin stolz berichtet, sie habe ihren ersten Sauerbraten zubereitet und der war super lecker.

Natürlich kann man auch sagen, dass es sich, auch wenn in den ersten Städten Winterfest genannt dennoch um einen Weihnachtsmarkt handelt, doch warum muß ich es umbenennen? Warum soll unsere Tradition aufgegeben werden, damit sich auf gar keinen Fall jemand diskriminiert fühlt? Ich finde dies nicht nur religionsfeindlich, sodern einfach auch super traurig und möchte mit meinem Blogbeitrag für den Erhalt des Weihnachstmarktes kämpfen, denn ich LIEBE DEN WEIHNACHTSMARKT und ich denke nicht nur mir würde da ein ganzes Stück Adventszeit vermiest werden.

Hiermit appeliere ich für Toleranz und Akzeptanz unserer und anderer Bräuche.

 

Striezelmarkt Dresden

 

DANKE!!!!

 

Jetzt hat das Weihnachtspostamt in Himmelstadt wieder Hochsaison. Seit dem 1. Dezember werden hier alle Weihnachtsbriefe vom Christkind und seinen Helfern beantwortet. Aktuelll wurden 35 000 Briefe bereits beantwortet und alle anderen, die bereits eingetroffen sind und sich in den gelben Postkisten stapeln werden ebenso gewissenhaft beantwortet. Also ich finde dies jedes Jahr super toll und richtig spannend für die Kinder. Schon wenn ich mir vorstelle, das da tausende von Weihnachtswunschzetteln unter Tannenbäumen und Sternen und Kugeln und Weihnachtspäckchen beantwortet werden, einfach richtig himmlisch weihnachtlich. Sollten Ihre Kinder noch Post bzw. seinen Wunschzettel an das Christkind versenden wollen, muß diese unbedingt bis zum 17.12.2014 in Himmelstadt eingetroffen sein, damit auch eine Antwort bis zum 24.12.2014 garantiert werden kann. Das Christkind schreibt auch dieses Jahr wieder einen ganz besonderen Brief zurück und ihr Kind wird staunen, wenn es diesen am Heilig Abend lesen darf oder vorgelesen bekommt.

Die Anschrift vom Christkind lautet:

Weihnachtspostamt Himmelstadt

An das Christkind

Kirchplatz 3

97267 Himmelstadt

Bitte den Absender gut leserlich darauf schreiben, ein Rückumschlag oder Rückporto sind nicht nötig. Auch wenn in unserer modernen und schnellebigen Zeit alles per Email, SMS oder Whatsapp gesendet wird, das Christkind kann nur normale Briefe auf dem ganz herkömmlichen Postweg empfangen.

Ich wünsche Ihnen allen eine besinnliche und wunderschöne Adventszeit und vielen Kindern Post vom Christkind.